Profil – Christiane Schmidt

Wer bist du und wo kommst du her?

Ich wurde 1969 im Ostteil von Berlin geboren und bin in der DDR groß geworden. Ich habe zur Wendezeit Informatik studiert und lebe seit 1993 im Rhein-Main-Gebiet. Beruflich bin ich als Informatikerin in verschiedenen Bereichen im Bankensektor tätig. Seit 2012 wohne ich in Oberursel. Ich bin verheiratet und wir teilen unser Haus mit 2 schwarzen Katzen.

Was machst du, wenn du nicht gerade Politik machst?

Ich bin ehrenamtlich sozial engagiert. Seit bald 10 Jahren bringe ich einmal im Monat Bücher der Stadtbücherei Oberursel in ein Seniorenheim zu den interessierten Bewohnern. Da ich selbst sehr gerne lese, ist es mir ein Herzenswunsch, den Heimbewohnern, die nicht mehr in die Bibliothek gehen können, weiterhin den Zugang zur Literatur zu ermöglichen.

Im Heim habe ich in einer Bewohnerin eine Freundin gefunden. Ich habe vor zwei Jahren für sie die gesetzliche Betreuung übernommen und kümmere mich um alle bürokratischen Angelegenheiten, die sie betreffen. Inzwischen führe ich für zwei weitere Personen die gesetzliche Betreuung ehrenamtlich und lerne die Tücken der Bürokratie kennen.

Was hat dich motiviert, in die Politik zu gehen?

Ich möchte gerne etwas bewegen, das Leben in unserer Region verbessern.

Welche Themen liegen dir besonders am Herzen?

Der öffentliche Nahverkehr für alle Orte im Hochtaunuskreis, der Bürokratieabbau und die Sozialpolitik.

Wie würdest du deinen Politikstil beschreiben?

Offen und ehrlich; ergebnisorientiert und kompromissbereit

Was war dein bisher größter Erfolg in der Politik?

Da ich mich in der Kommunalpolitik erst ausprobieren und beweisen möchte, kann ich noch keine Erfolge vorweisen.

Wie stehst du zu Digitalisierung und Technologie?

Digitalisierung ist sinnvoll, wenn die Software nutzerorientiert ist. Sie muss einfach zu bedienen, fehlertolerant und zweckmäßig sein.

Was würdest du ändern, wenn du könntest?

Ich wünsche mir ein faires Miteinander aller Mitmenschen auf Augenhöhe.

Was sollen die Leute über dich wissen?

Ich kann nicht alle Probleme lösen – aber ich nehme mir Zeit, um die Probleme der anderen zu verstehen und versuche einen Lösungsweg zu finden. Manchmal erfolgreich; manchmal nicht.