Profil – Tanja Luckey

Wer bist du und wo kommst du her?

Geboren in Frankfurt am Main in 1971, aufgewachsen bin ich hauptsächlich in Karben in der Wetterau. 2001 hat es mich nach Bad Soden am Taunus verschlagen und in 2019 habe ich entschlossen mich in Schmitten niederzulassen, in Corona hatte ich dann einen etwas turbulenten Umzug endgültig in den hohen Taunus.
In Schmitten lebe ich jetzt dort, wo Andere gerne ihr Wochenende verbringen, liebe die Natur und Tiere hier und habe die Schmittener als sympathisch und bodenständig kennengelernt die das Herz am richtigen Fleck haben.
Ich bin gelernte Kauffrau und Mediendesignerin und arbeite gerne bilingual.

Was machst du, wenn du nicht gerade Politik machst?

Seit 14 Jahren lerne ich Silber schmieden, generell mache ich sehr gerne Kunsthandwerk und bin nicht festgelegt auf eine bestimmte Richtung oder werkele an meinem Fachwerkhäuschen.
Ich koche gerne, liebe UK und englisch und bin weltoffen für neue Kulturen, neue Ideen und Inspirationen.

Was hat dich motiviert, in die Politik zu gehen?

Seit dem ich in den Taunus gezogen bin interessiere ich mich für die Lokalpolitik. Vorher war ich eher unpolitisch. Der aktuelle Rechtsruck erschüttert mich und dagegen muß man etwas tun und die Demokratie schützen.
Etwas tun, sich engagieren und einbringen, das ist jetzt angesagt –nicht immer nur meckern.

Welche Themen liegen dir besonders am Herzen?

Demokratie, Vielfalt der Nationen, alle Menschen gleich behandeln, Toleranz in alle Richtungen. Ich mag den Spruch: Der Taunus ist bunt!

Lebensmittelrettung, Mehr-Generationen Wohnprojekte, Gemeinschaft schaffen für Jung und Alt und was können wir für die Umwelt tun.

Wie würdest du deinen Politikstil beschreiben?

Offen für alle Ideen und miteinander Lösungen finden für ein gemeinsames Ziel, das die Gemeinschaft weiter voran bringt.

Was war dein bisher größter Erfolg in der Politik?

Bis 11/2025 war ich bei einer anderen Schmittener Wählergemeinschaft Beisitzer im Vorstand und Kassenprüfer.
Danach hat mich die Taunusliste überzeugt mit Unkonventionalität, Spontanität, Zielverfolgung und schnellen Wegen. Wir bewegen etwas und das gefällt mir, hier kann sich jeder mit seinen Ideen einbringen und wird objektiv angehört.

Wie stehst du zu Digitalisierung und Technologie?

Seit meiner Kindheit hat sich die Welt sehr verändert und ist durch das Internet und die neuen Technologien näher zusammengerückt. Technologie ist für mich Fortschritt und die Zukunft.
Digitalisierung spart Zeit und ist nicht mehr wegzudenken in der modernen Arbeitskultur.

Was würdest du ändern, wenn du könntest?

Jeder sollte bei uns seine Meinung frei äußern können und so leben wie er möchte. Menschen in Schemas zu pressen ist langfristig keine Lösung. Nur wer sich frei entfalten kann, kann auch neue Ideen und Denkansätze entwickeln die wichtig sind.

Ich bin ein Jahrgang der den Kalten Krieg erlebt hat, den Mauerfall, die Wiedervereinigung, die Veränderungen in Deutschland, dann war Ruhe eingekehrt und jeder hatte sich eingegroovt. Die aktuelle Situation beunruhigt mich und ich hoffe, dass die Menschen die an der Macht sind wieder zur Vernunft kommen und wir friedlich miteinander leben können. Egal wo auf der Welt.

Was sollen die Leute über dich wissen?

Ich bringe mich gerne aktiv ein, um etwas zu bewegen. Mir sind Lösungen wichtig für alle – nicht nur für Einzelne.

Ich bin zielstrebig, wenn mir etwas wichtig ist und dann lasse ich auch nicht locker. Viele Wege führen nach Rom.